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Reiten und Fahren im Straßenverkehr

weitere Informationen hier:

  • Bundesrecht Straßenverkehrsordnung

  • Bayern: Reiten/Fahren in Wald und Flur





  • Pferdewissen aktuell

    Übergangsfütterung im Herbst

    Der Sommer hat sich verabschiedet und auf der Weide haben die Pflanzen ihr Wachstum eingestellt. Der Übergang von der Sommerfütterung mit Gras auf reine Heufütterung ist eine Herausforderung für jeden Pferdeorganismus. Das kann zu abnehmender Leistungsbereitschaft oder sogar zu einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten führen. Um die Umstellung problemfrei durchführen zu können gibt es einige Dinge zu beachten:


    • Die Tagesration an Heu sollte nicht weniger als 1,5 kg/100 kg Pferdegewicht betragen.
    • Gutes Heu erkennt man an der hellgrünen Farbe, am aromatischen Geruch und am Griff

    Strukturreiches Heu sorgt für gründliches Kauen, gutes Einspeicheln und lange Fresszeiten; diese Eigenschaften beeinflussen den pH-Wert im Magen, die Arbeit der Darmbakterien und das seelische Wohlbefinden positiv

    Fellwechsel

    Im Fellwechsel arbeitet der Organismus des Pferdes auf Hochtouren, um das dichte und wärmende Winterfell zu produzieren. Arbeitsunlust oder Mattigkeit sind deutliche Zeichen für die erhöhte Gesamtbelastung. Beobachten Sie ihr Pferd und arbeiten Sie es an solchen Tagen nur schonend. Die Versorgung mit den relevanten Nährstoffen trägt wesentlich zur Qualität des Winterfells bei. Dabei spielen die fettlöslichen Vitamine E, A und die wasserlöslichen B-Vitamine sowie Spurenelemente wie Zink und Kupfer eine große Rolle.


    • Zur Förderung des Stoffwechsels und Unterstützung der Darmfunktion empfiehlt sich die Fütterung von Mash
    • Infekte speziell im Bereich der Atemwege sind im Herbst oft vorprogrammiert; damit es gar nicht erst so weit kommt, verschaffen sie ihrem Pferd so viel frische Luft wie möglich!

    Beispiele heimischer Giftpflanzen für Pferde

    Bild Jakobskreuzkraut

    Bild Buchs/Buchsbaum

    *Eibe *Goldregen *Schöllkraut

    *Eisenhut *Herbstzeitlose *Tollkirsche

    *Adonisröschen *Liguster *Robinie

    *Fingerhut *Maiglöckchen *Wasserschierling



    PAT-Werte

    Puls, Atmung und Themperatur. Diese 3 Werte dienen zur Überprüfung des allgemeinen Gesundheitszustandes des Pferdes.

    Puls: 28-44 Schläge pro Minute
    Atmung: 8-16 mal in der Minute
    Themperatur zwischen 37,5 und 38,2 Grad

    Das Pferd muß sich im Ruhezustand befinden.

    Ausbildungsskala eines Pferdes

    Takt

    Losgelassenheit

    Anlehnung

    Schwung

    Geraderichtung

    Versammlung



    Ausbildungsskala des Reiters

    Balance

    Losgelassenheit

    In die Bewegung des Pferdes eingehen können

    Korrekte Hilfengebung

    Zusammenwirkung der Hilfen



    Fütterung

    Rauhfutter: Heu und Stroh

    Kraftfutter: Hafer, Mais, Gerste, Roggen, Weizen

    Saftfutter: Gras, Karotten, Äpfel, Rüben

    Mash: gebrochener Hafer, Leinsamen und Weizenkleie (wird mit heißem Wasser angerührt und lauwarm verfüttert)

    Mineralfutter: Industrielle Futtermischung